Unsere Geschichte

Die Geschichte des Vereins

Die Original Fränkischen Dorfmusikanten blicken auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Der Vereinschronik ist zu entnehmen, dass bereits nach Aussage von Zeitzeugen im Jahre 1883 ein Verein gegründet wurde und seit jeher in Ballingshausen musiziert wird.

Da unter den Musikern des bislang nicht rechtsfähigen Vereins der Wunsch nach einer ordnungsgemäßen Vereinsführung aufkam, wurde in der Generalversammlung am 1. Februar 1979 die erste Vorstandschaft der Musikkapelle Ballingshausen gewählt. Noch im selben Jahr konnten sich die Verantwortlichen im Verein über einen regen Zuwachs freuen, so dass auch innerorganisatorisch eine weitere Entwicklung notwendig wurde. Bei der Generalversammlung 1980 erfolgte schließlich die offizielle „Vereinsgründung“. Im Mai 1982 wurde nach einer Ausarbeitung der Satzung der Verein beim Amtsgericht Schweinfurt in das Vereinsregister eingetragen. Im selben Jahr wurde der Verein Mitglied im Nordbayerischen Musikbund und kleidete sich mit einer Tracht ein. Dem Wunsch vieler Mitglieder entsprechend wurde 1983 die Musikkapelle Ballingshausen umbenannt. Seit dieser Zeit führen wir den Namen „Original Fränkische Dorfmusikanten Ballingshausen e.V.“.


Der Verein heute

Wöchentlich mindestens einmal treffen sich die 25 aktiven Mitglieder des Vereins zur Musikprobe. Neben den regelmäßigen Proben tritt die Kapelle bei zahlreichen öffentlichen Musikveranstaltungen auf. Mittlerweile deckt die Kapelle Musikrichtungen von Stimmungsmusik und Märschen bis hin zur Konzertante und Fränkischer Blasmusik ab. Das hohe Leistungsniveau machte die Kapelle weit über die Grenzen des Marktes Stadtlauringen hinaus bekannt.

Neben den regelmäßigen Musikproben und den offiziellen Auftritten gestaltet der Verein im Dorf Ballingshausen noch folgendes mit bzw. halten wir ab:

  • Jahreshauptversammlung für die Mitglieder des Vereins

  • zwei Kappenabende zur Faschingszeit

  • Traditionelles Maifest um den 1. Mai mit Aufstellen des Maibaums

  • Ausflug für aktive und passive Mitglieder

  • Weihnachtsfeier

  • Beteiligung am kommunalen Ferienspaßprogramm

  • Musikalische Begleitung aller kirchlichen Feste und Prozessionen im Dorf

  • Musikalische Gestaltung von Feiern und Jubiläen

  • Musikalische Begleitung von Wallfahrten

  • Weihnachtskonzert und Gestaltung der Christmette


Die Zukunft des Vereines

Altersdurchschnitt, Programm, Nachwuchsarbeit

Der Altersdurchschnitt von ca. 30 Jahren ist Beleg für gute Nachwuchsarbeit und Indiz für die Zukunftsfähigkeit des Vereines. Die Vielschichtigkeit unseres musikalischen Angebotes ist zudem eine der tragenden Säulen für eine weitere gute Entwicklung. 


Jugendarbeit im Verein

Seit jeher haben alle Verantwortlichen in unserem Verein großen Wert auf die Jugendarbeit und –ausbildung gelegt.

Dies ist uns in unserem Dorf mit ca. 400 Einwohner immer gelungen. Damit ist auch der Fortbestand der Kapelle für die Zukunft gesichert.

Wir erreichen die Jugendlichen z.B. bei Ferienspaßaktionen, Probe-Tagen und Schnupperkursen. Zusätzlich bieten wir für die Kleinen eine musikalische Früherziehung an. Unter der Leitung eines Diplom-Musiklehrers werden ab Erreichen der geeigneten Altersgrenze bzw. Reife folgende Instrumente zur Ausbildung angeboten:

  • Bass

  • Bariton

  • Tenorhorn

  • Flügelhorn

  • Trompete

  • Schlagzeug

  • Klarinette
  • u.v.m.

Es ist uns in der Vergangenheit immer gelungen die Ausbildung im Bezug auf die Instrumente zu streuen, so dass auch unter diesem Aspekt die Zukunft des Vereins für viele Jahre gesichert ist.


Die Geburt des Vereinsheims

Der Wunsch nach einem eigenen Versammlungs- und Proberaum existiert schon seit langer Zeit. Die Gründe liegen auf der Hand:

Hätten wir die Möglichkeit, die Proben in unserem eigenen Vereinsheim abzuhalten, wäre die Kapelle unabhängig und flexibel. Auch Proben mehrmals in der Woche - unabhängig in welcher Form - wären möglich.
Auch und gerade für die Jugendarbeit käme uns diese Flexibilität entgegen. Denn durch einen eigenen Raum wäre der Verein für Sonderveranstaltungen und – Proben in seiner Gestaltung freier und wir könnten die Nachwuchsarbeit weiter ausbauen. Wir haben die Planung mit allen aktiven Mitgliedern besprochen. Alle tragen unsere Zielvorstellungen mit und versicherten, dem Verein, dessen Perspektive sich durch ein eigenes Vereinsheim wesentlich verbessern würde, aktiv treu zu bleiben. Spontan wurde von vielen auch angeboten, neben der Eigenleistung beim Umbau, auch durch zinslose Darlehen das Projekt zu unterstützen.

Ebenso und ohne Abstriche kann der Verein auf die Unterstützung aller Mitglieder zählen. Mit 22 Mitgliedern gegründet hat sich die Zahl der Mitglieder auf 129 (!!!) erhöht.

Das bedeutet auch, dass beinahe in jedem Haushalt in Ballingshausen mindestens eine Person Mitglied in unserem Verein ist.




Der Umbau des "Alten Brauhaus"

  • Vergrößerung des Gastraums auf ca. 80 Sitzplätze

  • Entfernen der Stufen – somit behindertengerechter Eingang und Zugang zu den Toiletten.
     
  • Nebenzimmer als Musikzimmer für Noten und Anlage (sowie als Umkleideraum für Theaterauftritte, Fasching etc.).

  • Eingliederung einer flexiblen Bühne für Konzerte der Nachwuchsbläser, Faschingssitzungen sowie Theaterauftritte etc.

 

Fazit: 

Ob als geeigneter Proberaum für Kapelle und Nachwuchs, Treffpunkt zum Pflegen der Dorfgemeinschaft oder Hilfe für andere Vereine – ein passender Raum war in Ballingshausen dringend notwendig. Mit dem Umbau bzw. der Renovierung des „Alten Brauhauses“ ist für den Musikverein ein solcher geschaffen und wird unseren Verein für die Zukunft auf sichere Beine stellen!